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                    <dc:title>Schott, Conrad</dc:title>

                    <dc:creator>Kilian, Lucas (Stecher)</dc:creator>

                    <dc:description>Einblattdruck. – Halbf. nach hl., in der Linken Orgelpfeife(?) haltend, vor konkav-konzentrisch kreuzschraffiertem Hintergrund in ov. Schriftrahmen auf aufsichtiger Brüstung innerhalb eingefaßtem Kreuzschraffur-Rechteck, auf der Brüstung r. 2 Orgelpfeifen. Lat. Ovalumschrift „EFFIGIES D[omi]NI CONRADI SCOTI STVTGARD[iani] ORGANOPOEI MVSICI COECI INGENIOSISSIMI ANNO AETAT[is] LXIII. A[nno] C[hristi] 1625.“ Oben vor dem Oval dt. Bibelvers „Ich waiß daß mein Erlöser lebt. Hiob 19 [v. 25]“, unten derselbe Vers lat. „Scio, QVOD REDEMPTOR MEVS VIVIT. IOB. XIX.“ – Über dem Stich in Typendruck 2zeil. lat. Suprascriptio „CONRADUS SCHOTTUS STUTGAR- | DIANUS.“ – Unter dem Stich in Typendruck lat. u. dt. Widmung des Stechers „Eidem Celeberrimo Artifici, Musico Organopoeo &amp;amp; Archi- | tecto admirando honoris &amp;amp; officij ergò dedicat | Lucas Kilianus sculpsit“ u. „Dem Ehrnvösten/ Kunstreichen vnd Weitberümbten Orglen= | machern vnd Baumaistern/ H. Conrad Schotten/ Burgern der Fürstl: | Hauptstatt Studtgardt dedicirt vnd verehrt diß Contrafeyt | Dienstfreundtlich Lucas Kilian sculpsit.“ – Rückseitig lat. u. dt. Epigramm auf den Dargestellten von Peter Meiderlin (1582–1651), Rektor des St. Anna-Gymn. in Augsburg [A 13798] „IN EFFIGIEM | VIRI PRAESTANTISSIMI AC CELEBER- | RIMI DNI. CONRADI SCHOTTEN STVTGAR- | diani, Corpore quidem coeci, animo verò perspicacis- | simi, Organopoei Musici solertissimi“: NAturam rerum coecam qui dixerit, ille / Coecutit; satis est provida, acuta, sagax. / Hoc, alia ut mittam, dudum multi docuere, / Interno Coeci lumine conspicui. / Hos inter princeps SCHOTTUS facilè eminet: Argus / Naturae argutus, delitiaeq[ue] hominum. / Hic oculis captus, lynceio lumine mentis / Praeditus, egregijs dotibus ecce micat. / Organa, Musarum miracula suavia, mirâ / Artis divinae dexteritate parat. / Artis, quam solus DEUS &amp;amp; Natura Magistra / Edocuit, specimen divitis ingenij. / Quod mirère magis, subtilem haec ipsa struendis / Artificem domibus exhibet effigies. / Hoc gaude tellus ô Würtembergica cive; / Foeta viris doctis, ingenijsque ferax. / Quisquis es, hanc faciem, qui contemplaris amandam, / Prospera Conrado Fata precare Scoto. (Wer die Natur blind genannt hat, ist selber blind: sie ist genügend vorsorglich, scharfsinnig und klug. | Das haben, um von anderem nicht zu reden, längst viele gelehrt, die zwar blind, aber durch innere Sehschärfe ausgezeichnet waren. | Unter ihnen ragt besonders Schott hervor, ein scharfäugiger Argus der Natur und Liebling der Menschen. | Dieser, des Augenlichts entbehrend, dafür mit einem geistigen Lynkeusblick begabt, glänzt von erstaunlichen Begabungen. | Orgeln, diese süßen Musenwunder, stellt er mit wunderbar göttlichem Kunstgeschick her, | ja er ist ein Muster göttlicher Begabung in einer Kunst, die allein Gott und die Lehrmeisterin Natur uns lehrte. | Und worüber man noch mehr staunen muß: dieses Porträt zeigt uns überdies einen feinen Baumeister im Häuserbau. | Freue dich dieses Bürgers, Land Würtemberg, das du reich bist an gelehrten Männern und fruchtbar an Talenten! | Wer auch immer du bist, der du dieses liebenswerte Antlitz betrachtest, wünsche Conrad Schott Glück); daneben r. annähernd sinngleiche dt. Knittelverse: iDas ist: WEr sagt daß die Natur sey blind/ / Der ist selbs ein verblendtes Kind. / Sie ist fürwahr fürsichtig gnueg/ / Wer solches achtet/ der ist klueg. / Herr Conrad Schott diß beweisen kan/ / Inn der Warheit ein Wundermann. / Der ist zwar blind an leiblich Gsicht/ / Innerlich mangelts ihm gar nicht. / Scharpffsichtig/ weiß/ beredt/ sinnreich/ / Auff Erden ist kaum seines gleich. / Kunstreich Orglen er machen thut/ / Schön/ lieblich/ rein/ bewerth vnd gut: / Wer solt sich nicht darab verwundern/ / Vnd GOtt zu loben sich ermundtern? / Der so schöne Gaaben beschert/ / Vnd die Menschen alles guts lehrt. / Zum Wunder thut er auch darneben/ / Einen guten Bawmeister geben. / Frew dich deß O Land Württemberg/ / Erkenne Gottes Wunderwerck: / Wer nun dises Bild schawet an/ / Der wünsch glück disem Wunderman.</dc:description>

                    <dc:description>Kupferstich: &lt;auf der Brüstung l.&gt; L[ucas] Kilian Sculp:</dc:description>
                    

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                    <dc:subject>Orgelpfeife</dc:subject>
                    <dc:subject>dt.: Ich weiß, daß mein Erlöser lebt (Hiob 19,25)</dc:subject>
                    <dc:subject>lat.: Scio quod redemptor meus vivit (Hiob 19,25)</dc:subject>
                    <dc:subject>Meiderlin, Peter</dc:subject>
                    <dc:subject>lat.: Naturam rerum</dc:subject>
                    <dc:subject>dt.: Wer sagt daß die Natur sey blind</dc:subject>
                    <dc:subject>Meiderlin, Peter (Versbeiträger)</dc:subject>
                    <dc:subject>Kilian, Lucas (Stecher)</dc:subject>
                    <dc:type>Porträt</dc:type>
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