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                    <dc:title>Sporck, Franz Anton Reichsgraf von</dc:title>

                    <dc:description>Rückseite von A 20807. – Die sog. „Hubertus-Arie“, in der S. sich gegen seine vielfältigen Feinde u. Neider verteidigt: i Die | In unten gesetzt= und so genanter St. Huberti=Aria, | DEN NEID, MISSGUNST UND SPÖTTER SINGEND=STRAFFENDE | WARHEIT: [Auf der folgenden Notenzeile l. der hl. Hubertus, r. der kreuztragende Hirsch] Welch ungeheures Wetter? Wo komt die Missgunst her? / Ich bin ein Ziehl der Spötter[,] mich überschwem[m]t ein Meer / Von Tadler=Gifft und Gallen, die Missgunst haucht mich an / Ich soll der WElt missfallen der ich doch guts/doch nichts getan. / Der tadelt das Geblütte, dem ist der Stam[m] zu klein, / Bald müssen im Gemüthe und Minen Fehler seyn, / Der Leib und das Gesichte[,] der Reichthumb und der Stand, / Wird vor dem Spott=Gerichte vor mangelhafft erkant. / Doch tobt ihr Ungewitter[,] mein Geist bleibt unbewegt, / Wie mancher zeigt mir Splitter der grosse Balcken trägt; / Der mager Neid verschonet, auch selbst die Götter nicht, / Doch wo die Tugend wohnet wird wenig ausgericht. / Ein Mensch ohn alle Mängel wird nicht zu finden seyn, / Es fehlten ja die Engel, das Gold ist nicht gantz rein, / Man weiss von Sonnenflecken[,] wer sieht auf mich so scharff? / Vielleicht kan ich sie decken, wo Unschuld reden darff. / Getrost! wenn meinen Nahmen ein Lästrungs=Pfeil betrifft: / Der Teuffel mischt den Saamen, man saugt aus Rosen Gifft. / Offt speyt auf schöne Lilgen ein Käfer Unflat hin, / Ihr Schnee läst sich nicht tilgen und ich bleib wer ich bin. / Ihr Spötter! seyd befliessen, zu schwörtzen meinen Ruhm, / So bleibt ein gut Gewissen doch stets mein Eigenthum. / Die Warheit lacht der Lügen, mich kränkt kein Spötter=Spruch, / Die Unschuld muss doch siegen, den Neid trifft eigner Fluch. / Mein Glück wird nicht stets schlaffen, wen[n]s gleich nicht bald erwacht; / David ward von den Schaafen zur Hoheit doch gebracht. / Ich dringe mich bey allen nicht in die Freundschafft ein: / Kan Klugen ich gefallen, so lass ich Narren seyn.</dc:description>
                    


                    <dc:subject>Hirsch</dc:subject>
                    <dc:subject>Notenschrift</dc:subject>
                    <dc:subject>Hubertus, hl.</dc:subject>
                    <dc:subject>dt.: Welch ungeheures Wetter</dc:subject>
                    <dc:type>Porträt</dc:type>
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