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                    <dc:title>Teller, Romanus I</dc:title>

                    <dc:creator>Böcklin, Johann Christoph (Stecher)</dc:creator>

                    <dc:description>Fast Hüftb. nach hr., r. Hand vor der Brust, vor Kreuzschraffur- Hintergrund in profiliertem ov. Schriftrahmen auf hohem Sockeltisch innerhalb Parallelschraffur-Rechteck. Ovalumschrift „D[octor] ROMANUS TELLER I[uris]C[onsul]TUS, Erbherr auf Kitscher und Braunsdorff, des Churfürstl. Sächs. Schöppenstuhls in Leipzig Assessor. gebohren den 22 Martij Ao. 1641. starb den 2 Novembr. Ao. 1691.“ – Im Sockel in 2 Kolumnen je dt. 16 Verse mit Widmung „Hiermit beklagte Ihren getreuesten Eheliebsten | Seine biß ins Grab betrübte Witwe, | Johanna Dorothea Tellerin | gebohrne von Hartig“: So muß, MEIN LEBEN, ich noch deinen Tod beweinen, / Und deinen süßen Mund, O Schmertz! erblaßet sehn; / Soll deiner Augen Licht mir ferner nicht mehr scheinen? / O Jam[m]er! es ist auß, es ist um mich geschehn! / Sind doch kaum Fünffzehn Jahr als tage mir verfloßen, / Da deine Huld und Treu mich stets umarmet hat. / Ich habe deine Gunst offt unverdient genossen, / Du wurdest meiner, und ich deiner niemahls satt. / Wo ich nur bey dir war, da hastu mich umfangen, / Ich durffte sonder Kuß nicht wieder von dir gehn, / Du warest meine Lust, Ich bliebe dein verlangen. / Wer uns geken[n]et hat, wird dieses auch gestehn. / Mein Leben war dein Trost: doch wär ich längst gestorben, / Wie könte beßer mir, Mein Engel sein geschehn! / Mein Jam[m]er wäre Ja mit mir zugleich verdorben, / Den ich nunmehro sol biß an mein Ende sehn.// / Und dieß war auch der Streit, den wir geführet haben: / Ein iedes wolte gern das Erst im sterben seyn, / Es mochte keines nicht das andre sehn begraben. / Du hast den Wunsch erlangt, mir aber bleibt die pein. / Ach pein! ach angst und Noth! wie kan ich das beschreiben / Was unbeschreiblich ist! ich fange nur was an, / Das nicht zu enden steht, und sonder schluß muß bleiben. / Wer recht geliebet, weiß, wie scheiden kräncken kan. / Doch hab ich endlich auch hierin[n]en noch gesieget: / Du soltest nim[m]er seyn durch deine Frau betrübt. / So wolte ich; und dieß ist, was mich itzt vergnüget, / Ich leide es vor dich; also hab ich geliebt. / Drum bleibet auch mein Trost: Es läst sich ruhig sterben, / Wen[n] das Geliebte man schon hat voran geschickt. / Wie frölich werd ich dort bey dir das REich ererben, / Mein Jesus, wen[n] ich dich und meinen Mann erblickt.</dc:description>

                    <dc:description>Kupferstich: &lt;unter den Versen l.&gt; Joh[ann] Chr[istoph] Böcklin sculp. Lip[siae]</dc:description>
                    

                    <dc:format>Blattmaße: 314 x 186 (= Bild) mm</dc:format>


                    <dc:subject>Teller, Johanna Dorothea, geb. von Hartig (um 1691), Witwe des Dargestellten</dc:subject>
                    <dc:subject>dt.: So muß, MEIN LEBEN, ich noch deinen Tod beweinen</dc:subject>
                    <dc:subject>Teller, Johanna Dorothea, geb. von Hartig (Versbeiträgerin; Witwe)</dc:subject>
                    <dc:type>Porträt</dc:type>
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