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                    <dc:title>Cadensky, Leonhard Raimund</dc:title>

                    <dc:creator>Spizel, Gabriel (Maler)</dc:creator>

                    <dc:creator>Heiss, Gottlieb d.Ä. (Stecher)</dc:creator>

                    <dc:description>Porträt mit nebenstehender Blasenstein-Abbildung. – In der l. Bildhälfte Brustb. nach hr. in ov. Schriftrahmen, darin oben Umschrift „M[agister] LEONARD RAYM: CADENSKY, AUGUST[anus,] AEt[atis] 36. Min[isterii] 6. An[no]“, unten lat. Devise „Symb. Ut vult / Divina Voluntas“ [Wie der göttliche Wille will]. Unten vor dem Oval Wappenkartusche vor Schriftband mit 2 Bibelversen: l. „Ps. CXLVI. 2. | Ich will den Herrn | loben, so lang ich | lebe, und meinem | Gott lobsingen, weil ich hie bin“, r. „Luc. I.49. | Dann Er hat | grosse Ding an | mir gethan.“ – Im Sockel 6 dt. Verse mit Widmung „Mit diesen Gedancken bewundert die | Hülffe unsers Gottes an dem Tit. | Hochgeehrtesten Herrn Autore | Sein treu ergebner Freund“ von Dr. Johann Koch, Arzt in Augsburg: Uns schröcket die Gestalt, Er hat die Qual empfunden, / Mein Freund, der Marter=Stein hat auf den Todt gedrückt. / Doch Lob und Preiß sey Gott, der Ihn davon entbunden, / Und zur Verwunderung der gantzen Welt beglückt. / Wen[n] Gott uns setze[n] will zum Eckstein auf der Erden, / Muß Grab= und Leichen=Stein zum Wunder=Steine | werden. In der r. Bildhälfte Darstellung des Blasensteins. Darüber Schriftband mit 9zeil. Erläuterung „Diesen großen zimlich glatten und an der Farbe | gelben Blasen=Stein, welcher nach dem Schnitt 15 Loth | 3½ Quintl. gewogen, aber durch das allmähliche aus= | trocknen etwas leichter worden, hat Ao. 1710. d. 11. | Dec. durch Gottes mächtigste Hülffe, der bleibe al= | lein die Ehre! von M[agistro] L. R.Cadensky die glückliche | Hand Herrn Georgii Blattners gewesten berühmten | Operistens zu Loppenhausen ohne die allergeringste | Verletzung geschnitten.“ – Unter dem Stein Schriftband mit 12 dt. Versen: Schau, werthster Leser, hier de[n] schwere[n] Schmertzens= | Stein. / Ach! glaub, die große Last bracht Angst und viele Pein / Nachdem er in der Blas vom Anwachs loßgerissen, / Vorhero kont’ ich nichts genau vom Steine wissen. / Preiß, liebster Leser, hier deß Höchste[n] Wunder=Hand, / Die alles gnädiglich geendet und gewandt, / Mir solchen treuen Artzt hat selber zugeschicket, / Mit neuer Lebens=Krafft mich väterlich erquicket, / Daß ich, (doch ohne Ruhm) nachdem viel hundert mal / Mit Freüdigkeit gelehrt im großen Tempels=Saal, / Der Isny schönstens ziert. Er woll noch ferner walte[n] / Ob uns, so lang Er will beym Leben hier erhalten.</dc:description>

                    <dc:description>Schabkunst: &lt;unter dem Porträt-Sockel l.&gt; Gabriel Spizel pinx. – &lt;r.&gt; Gottlieb Heüß [= Heiss] [d.Ä.] sculps. A[ugustae] V[indelicorum]</dc:description>
                    

                    <dc:format>Blattmaße: 154 x 125 mm</dc:format>

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                    <dc:subject>Wappen – Cadensky, Leonh. Raimund</dc:subject>
                    <dc:subject>Blasenstein</dc:subject>
                    <dc:subject>dt.: Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich hier bin (Ps. 146,2)</dc:subject>
                    <dc:subject>dt.: Denn er hat große Dinge an mir getan (Lk 1,49)</dc:subject>
                    <dc:subject>lat.: Ut vult divina voluntas</dc:subject>
                    <dc:subject>Koch, Johann</dc:subject>
                    <dc:subject>dt.: Uns schröcket die Gestalt</dc:subject>
                    <dc:subject>dt.: Schau, werthster Leser, hier</dc:subject>
                    <dc:subject>Koch, Johann (Versbeiträger)</dc:subject>
                    <dc:type>Porträt</dc:type>
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