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                    <dc:identifier>Inventar-Nr. III 1286.1</dc:identifier>
                    <dc:title>SACHSEN: Dorothea Maria, Herzogin zu S.-Zeitz, geb. Herzogin zu S.-Weimar</dc:title>

                    <dc:creator>Gengenbach, Johann Heinrich (Zeichner)</dc:creator>

                    <dc:creator>Sandrart, Jacob von (Stecher)</dc:creator>

                    <dc:description>Von drei Putti gehaltene Büste (ähnlich wie in A 27825), über die ein vierter Putto Krone u. Palmwedel hält, umgeben von Wolken, auf denen oben Engel mit Palmwedeln sitzen, unten Engelsköpfe schweben. Unten unter nächtlichem Sternenhimmel die Moritzburg in Zeitz, aus der der Trauerzug (auf den von der Büste zwei Lichtstrahlen treffen) mit dem Sarg in die erleuchtete Domkirche zieht. Im Vordergrund l. steht auf einem mit Trauertuch bedeckten Podest der Sarg: auf dem Deckel unter Wappen u. Kruzifix Aufschrift „Die Durchleu[chtigste] | Fürstin | Frau Fr[au] | Dorothea | Maria | Hertzogin | zu Sachsen | etc.“; an der sichtbaren r. Seite 4 dt. Bibelverse zwischen (oben) Blumengehängen bzw. (unten) belorbeerten Totenschädeln: o. l. „Psalm:27. v:1. | Der Herr ist mein Licht und | mein Heyl, für wem solt ich mich für= | chten, der Herr ist meines Lebens Krafft, | für wem solt mir grauen“, o. r. „Ps. 73. v. 25. 26. | Herr! wenn ich nur dich | habe, so frage ich nichts nach Him[m]el | und Erden, wenn mir gleich Leib u. | Seel verschmacht, so bistu doch | Gott allzeit meines Hertzens | Trost und mein Theil“, u. l. „2. Corinth. 4.v. 17. 18. | Unser Trübsal die zeitlich u. Leicht | ist, sc[h]affet eine ewige und über alle maaß wich= | tige Herrlichkeit Unß, die wir nicht sehen auf das sichtbare, sondern auf das unsichtbare, den[n] was sichtbar das ist zeitlich, was aber unsichtbar ist das ist ewig“, u. r. „Rom. 14. v. 7.8. 9. | Unser keiner lebt ihm selber, unser keiner | stirbt ihm selber, leben wir, so leben wir dem | Herren, sterben wir, so sterben wir dem Herren, | darumb wir leben oder sterben, so sind wir des Herre[n], | denn dazu ist Christus auch gestorben und | aufferstanden u. wider lebendig worden, | das er über Todte u. lebendige Herr sey.“ – Hinter dem Sarg stehen am Kopfende die beiden älteren Kinder Dorothea Erdmuthe (1661–1720) [nachmals Gemahlin von Herzog Christian II. zu Sachsen-Merseburg] u. Moritz Wilhelm (1664–1718) [= A 18533 u. 27857], am Fußende die beiden jüngeren Christian August (1666–1725) [= A 18353-55 u. 27822] u. Friedrich Heinrich (1668–1713) [= A 27839]. Hinter dem Sarg trauerbeflortes Denkmal, auf dem 2 Putti das kursächs. Wappen unter Fürstenhut halten, mit 24 dt. Versen unter den verschlungenen Initialen „DM“: SIE schwingt sich Him[m]el an! Seht die Milchstrasse blincken, / in Tausend Sternen=Glantz, von unsrer Fürstin Spur, / Astraea ziehet hin, die Göttin! Mercket nur, / Wo ihrer Augenstrahl, in huldreich=schönem Wincken / Der Sternen=Licht verdämpfft. Dort rucken schon zusammen / Orion und wer mehr! Hier Wagen, dort die Gluck, / Es bleibt euch eure stell’, Astraeen schwung und Ruck, / Geht über Eure Kreyß’, und über Sternen=Flammen. / O Höhe sonder Grund! Wolt ihr noch einsten wenden / Auff Eure Moritzburg, O Himmels=Bürgerinn / erkanten Gnaden=Blick, so nehmet Euch zu Sinn / Die milde Zähren=Fluth, den Jammer, nicht zuenden, / Den eure Fahrt uns stifft. Doch nein! Ihr seyt entrissen / Von allem, was Euch kränckt: Wir sind im Finstern=Thal / Der Thränen und der Angst: Dort in dem Gottes=Saal, / Wird eures Glaubens=Zweck erreicht, und nichts vermissen, / So gantzer Freude fehlt. Der Printz in dessen Hertzen / Ihr euren Sitz behält: Die Bilder die ihr hier / Von eurem Fürsten=Blut, und grosser Tugend=Zier / Belebet hinterlaßt, die schaut ihr ohne Schmertzen / In Gottes Gnaden=Schein: Und seyd wie wir es hoffen, / Bey GOTT an Ihrem Wort. Uns bleibet unverwandt / Ein schmertzlichs Angedenck. Fürst, Kinde, Hoff | und Land, / Sehn nichts zu wahrem Trost, als gleiche Nachfarth offen.</dc:description>

                    <dc:description>Kupferstich: &lt;u.l.&gt; J[ohann] H[einrich] Gengenbach delineavit. – &lt;u.r.&gt; J[acob von] Sandrart sculpsit Norimbergae.</dc:description>
                    

                    <dc:publisher>Keil, Johann Rupert</dc:publisher>

                    <dc:date>1677</dc:date>

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                    <dc:subject>Krone</dc:subject>
                    <dc:subject>Palmzweig</dc:subject>
                    <dc:subject>Wappen – SACHSEN</dc:subject>
                    <dc:subject>Sternenhimmel</dc:subject>
                    <dc:subject>Engelskopf</dc:subject>
                    <dc:subject>Wolke</dc:subject>
                    <dc:subject>Sarg</dc:subject>
                    <dc:subject>Totenschädel</dc:subject>
                    <dc:subject>Initialen</dc:subject>
                    <dc:subject>dt.: Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten (Ps. 27,1)</dc:subject>
                    <dc:subject>dt.: Herr, wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde etc. (Ps. 73,25f.)</dc:subject>
                    <dc:subject>dt.: Denn unsre Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen wichtige Herrlichkeit (2. Kor. 4,17f.)</dc:subject>
                    <dc:subject>dt.: Unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber etc. (Röm. 14,7-9)</dc:subject>
                    <dc:subject>En gel</dc:subject>
                    <dc:subject>Putti</dc:subject>
                    <dc:subject>dt.: Sie schwingt sich Himmel an</dc:subject>
                    <dc:subject>Zeitz &lt;Schloß Moritzburg u. Domkirche&gt;</dc:subject>
                    <dc:subject>Dorothea Erdmuthe, Herzogin zu Sachsen-Zeitz (1661–1720) (vgl. A 27824)</dc:subject>
                    <dc:subject>Moritz Wilhelm, Herzog zu Sachsen- Zeitz (vgl. A 18533 u. 27857)</dc:subject>
                    <dc:subject>Christian August, Herzog zu Sachsen-Zeitz (vgl. A 18353-55 u. 27822)</dc:subject>
                    <dc:subject>Friedrich Heinrich, Herzog zu Sachsen-Zeitz (vgl. A 27839)</dc:subject>
                    <dc:type>Porträt</dc:type>
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