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                    <dc:title>DEUTSCHES REICH, HL. RÖM.: Leopold I., röm.-dt. Kaiser (reg. 1658–1705)</dc:title>

                    <dc:creator>Marchand, Johann Christian (Stecher)</dc:creator>

                    <dc:description>Sterbebild (Einblattdruck). – Ganze Figur auf dreistufigem, mit gemusterter Decke belegtem u. mit brennenden Kandelabern umstelltem Katafalk unter bildbreitem Baldachin liegend, am Fußende Kruzifix u. auf einem Kissen eine Krone, auf einem andern 2 Kronen, r. Vorhang, hinter dem Katafalk und vorn l./r. zahlreiche Personen – teils Trauernde, teils Wächter mit Hellebarden – , vorn r. wird ein Mönch herbeikomplimentiert. – Über dem gerahmten querrechteck. Stich 5zeil. Suprascriptio in Typendruck „Vorstellung | Der Höchst Selig-verblichenen Majestät | Des Aller Durchleuchtigsten Röm. Kaysers LEOPOLDI I. | Welcher den 5ten May dieses jetztlaufenden Heyl=Jahrs 1705. um 3. Viertel auf vier Uhr Nachmittags/ nach | höchst=löblich geführter Regierung/ dieses Zeitliche mit dem Ewigen verwechselt.“ – Unter dem Stich in 2 Kolumnen je 16 dt. Verse in Typendruck: SChau hier/ betrübtes Reich/ des Reiches Seule ligen/ / Der frommen Printzen Kron in Thränen eingefaßt; / Die Andachts-Händ’ erstarrt/ die betend kunten siegen; / Der Klugheit Spiegel-Glantz vom Todes-Hauch erblaßt. / Der Lorbeer Deines Staats ist mit Cypreß umwunden: / Dein Phoebus neigte sich zur Lebens Abend=Zeit/ / Und Dir erscheint der Tag in Leid=gewölckten Stunden; / Es wird zum Thränen=Herbst des Mayens Lustbarkeit. / Verhüll’ in Flor dein Herz/ weil Dir der Tod benommen / ein Herz/ das ein Altar der Güte pflag zu seyn: / Laß Seufzer deines Dancks zu diesem Bette kommen/ / und balsame die Leich mit Glaubens Segen ein. / Seht/ Erden=Götter/ seht/ wie keine Macht kan stehen/ / es greifft die Sterblichkeit auch hohe Scepter an! / Doch muß des Geistes Aug hiebey noch weiter gehen/ / dann sonst irrt die Vernunfft gar leicht auf ihrer Bahn. // / GOtt rufft dem Haupt des Reichs/ von Krieg=erfüllter Erden/ / zum Reich/ da sich der Fried’ und stete Ruhe küßt: / Aus Leopold muß so ein rechter Jacob werden/ / Der alles untertritt/ was Ihm zuwider ist. / An Kronen dieser Welt klebt Müh/ Verdruß und Sorgen; / GOTT schenckt Ihm eine Kron’/ in die nichts solchs einschleicht: / Kein Purpur sieht so schön/ in welchem prangt der Morgen/ / als dieser Purpur gläntzt/ den JESUS Seite reicht. / Hie ligt das guldne Vlies/ weil Er im lichten Orden / der Kronen- Tragenden/ (die vor dem Stul des Lamms / mit Lob beschäfftigt seyn) ein Hohes Mit-Glied worden/ / und ewiglich genießt der Frucht des Lebens=Stamms. / Du aber Jacobs GOtt und Segen aller Frommen/ / laß Deines Segens Krafft in höchstem Gnaden-Schein/ / hinfort auf Josephs Haubt und Nasirs Scheitel* kommen/ / und in den Söhnen lang den Vatter lebend seyn! &amp;lt;unten&amp;gt; *Gen. 49. v. 26.</dc:description>

                    <dc:description>Kupferstich/Radierung: &lt;u.M.&gt; Nürnberg Verfertigt, u: zu finden bey Joh[ann] Christian Marchand.</dc:description>
                    

                    <dc:publisher>Marchand, Johann Christian</dc:publisher>

                    <dc:date>1711</dc:date>

                    <dc:format>Blattmaße: 420 x 312 mm</dc:format>

                    <dc:format>Plattenmaße: 246 x 287 mm</dc:format>

                    <dc:format>Bildmaße: 238 x 279 mm</dc:format>


                    <dc:subject>Vorhang</dc:subject>
                    <dc:subject>Baldachin</dc:subject>
                    <dc:subject>Kandelaber</dc:subject>
                    <dc:subject>Kruzifix</dc:subject>
                    <dc:subject>Krone</dc:subject>
                    <dc:subject>St.: Mos. I 49,26</dc:subject>
                    <dc:subject>dt.: Schau hier, betrübtes Reich</dc:subject>
                    <dc:subject>Trauernde</dc:subject>
                    <dc:subject>Mönch</dc:subject>
                    <dc:type>Porträt</dc:type>
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